Im Wanderverband e. V. Hessen betreiben der Landesnaturschutzwart und die Hauptnaturschutzwarte der Gebietsvereine zusammen mit den Mitgliedern der örtlichen Wandervereine aktiven Natur- und Umweltschutz.

In Nordhessen spielen die Einführung erneuerbarer Energien – wie überall in Deutschland – eine große Rolle. Es ist unsere Pflicht zu Projekten der erneuerbaren Energien, die unseren Heimatraum verändern, Stellung zu nehmen. Wenn z. B. neue Windkraftanlagen geplant werden, beurteilen wir die Standorte aus der Sicht der Wanderer und der Naturliebhaber. Wir wollen dazu beitragen, dass die Schönheit der Natur und Landschaft für die Wanderer und Erholungssuchenden erhalten bleibt.

Wasser ist neben den Böden und der Luft das wichtigste Medium unserer Umwelt, Wasser ist für Menschen, Tiere und Pflanzen lebensnotwendig. Wasser kennt keine Grenzen, deshalb wird Wasser nach dem Einzugsgebiet geschützt. Die Vorgaben dieser Grenzen überschneidenden Flußgebietseinheiten werden in der EU-WRRL, Europäische Wasserrahmenrichtlinie, zur Bewirtschaftung und Schutz der Gewässer geregelt.

Allein im 20. Jahrhundert stieg der weltweite Wasserverbrauch um das 6-fache an. Diese Übernutzung geht auf Kosten kommender Generationen und der Umwelt. Gleichzeitig wurden 50% der weltweiten Feuchtgebiete verbaut oder ausgetrocknet. Durch Regulierung und Begradigung von Flüssen gingen wertvolle Überschwemmungsgebiete verloren. Des Weiteren führt die zunehmende Bebauung dazu, dass Regenwasser nicht versickert, sondern direkt über ein Kanalnetz in die Flüsse eingeleitet wird. Eine nachhaltige Wasserversorgung kann nur durch die Sicherung der Grundwasserkörper und der Feuchtgebiete erreicht werden. Eine ähnliche Funktion haben Wälder, die gleichzeitig auch eine effektive Reinigung des Wassers bewirken.

Immer mehr international agierende Privatunternehmen versuchen Wasserwerke, die im öffentlichen Besitz sind, aufzukaufen, um über den Besitz von Wasservorräten ihre Macht und Renditen zu steigern. Wasser gilt deshalb jetzt schon als einer der wichtigsten Gründe für politische Konflikte im 21. Jahrhundert.